{"id":443,"date":"2025-09-27T17:37:12","date_gmt":"2025-09-27T17:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/frauenstudienzirkel.net\/?p=443"},"modified":"2025-12-13T13:46:50","modified_gmt":"2025-12-13T13:46:50","slug":"termine-2-halbjahr-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frauenstudienzirkel.net\/?p=443","title":{"rendered":"Termine 2. Halbjahr 2025"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort: ega \u2013 Frauen im Zentrum, Windm\u00fchlgasse 26, 1060 Wien<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wann: jeweils am Donnerstag um 18 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>25.9. 2025 \u00a0&#8222;Tr\u00fcmmer und Tr\u00e4ume. Alltag in Favoriten 1945-1955&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Eine Dokumentation eines lebensgeschichtlichen Gespr\u00e4chskreises 1985-1991<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Mag.a Ulli Fuchs<\/strong><strong>, <\/strong>Projektleiterin Labor Alltagskultur<\/p>\n<p>Kritische Literaturtage.<\/p>\n<p>1984 Studium der Volkskunde (Ethnologia Europaea) in Wien, 1989 Ethnographie und Kulturwissenschaften an der Humboldt Universit\u00e4t in Berlin (DDR).2002 Diplomarbeit \u201e\u2026mit Haut und Haaren\u2026 \u00dcber Frauenfrisuren und Mode von der Jahrhundertwende bis 1934\u201c.<\/p>\n<p>Die beiden Volkskundler:innen <strong>Wolfgang Slapansky <\/strong>(\u2020) und <strong>Ulli Fuchs<\/strong> begannen 1985 zum 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Republik \u00d6sterreich einen lebensgeschichtlichen Gespr\u00e4chskreis mit Menschen, die in der Nazizeit bereits erwachsen waren. In vielen Sitzungen sprachen die Zeitzeug:innen \u00fcber den Alltag in der Nachkriegszeit. Diese authentischen Transkripte wurden mit Hintergrundinformation erg\u00e4nzt zu einem wertvollen historischen Dokument, das heuer zum 80-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um nachgedruckt wurde.<\/p>\n<p>&#8222;Tr\u00fcmmer und Tr\u00e4ume. Alltag in Favoriten 1945-1955&#8220; und wird f\u00fcr 12,- zugunsten des Bezirksmuseums Favoriten verkauft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mittwoch: 29.10. 2025 \u201eGenderbias im Recht\u201c Buchpr\u00e4sentation mit<\/strong> <strong>Bundesministerin f\u00fcr Justiz Dr.in Anna Sporrer, die das Vorwort \u201eDie Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern \u2013 ein Jahrhundertprojekt\u201c dazu verfasst hat.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Diskussionsrunde mit einer der Autorinnen Mag.a Natascha F\u00fcrst, Msc sowie Politikerinnen (wird noch bekannt gegeben werden)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ort: Renner-Institut, Mittwoch 29. 10. 2025 von 18-20 Uhr, Adresse: Wien 10., <\/strong><strong>Karl-Popper-Stra\u00dfe 8, N\u00e4he Hauptbahnhof<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>20.11. 2025<\/strong> <strong>Der Himmel ist blau. Kann sein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Frauen im Widerstand. \u00d6sterreich 1938-1945, Promedia-Verlag 2023<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Karin Berger, <\/strong>Studium der Ethnologie und Politikwissenschaft, Dokumentarfilmregisseurin, Forscherin, Autorin<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>27 \u00d6sterreicherinnen erz\u00e4hlen \u00fcber ihren Widerstand gegen das Nazi-Regime, \u00fcber ihre List, ihren Mut, ihre Solidarit\u00e4t, aber auch \u00fcber ihre Angst vor Folter und Tod. K\u00e4the Sasso, Irma Schwager, Oswalda Tonka, Helene Kuchar-Jelka, Rosl Grossmann-Breuer oder Agnes Primocic sind darunter. Mit all ihrem Mut stellten sie sich dem Nazi-Terror entgegen, wurden daf\u00fcr verfolgt, eingesperrt und \u00fcberlebten nur knapp.<\/p>\n<p>\u201eWenn er mir gesagt h\u00e4tte, der Himmel ist blau, h\u00e4tte ich gesagt: Kann sein\u201c, beschreibt Mali Fritz ein m\u00f6gliches Gespr\u00e4ch mit einem ihrer Peiniger. \u201eUnter keinen Umst\u00e4nden h\u00e4tt\u2019 ich der Gestapo was zugegeben. F\u00fcr mich war eine absolute Kluft zwischen ihnen und mir. Diese Kluft war un\u00fcberbr\u00fcckbar.\u201c<\/p>\n<p>40 Jahre nach Beendigung des Krieges machten sich die vier Herausgeberinnen auf den Weg zwischen Eisenstadt, Dornbirn und Eisenkappel\/\u017delezna Kapla, um die Geschichten dieser Frauen aufzuzeichnen. Manche von ihnen hatten individuell gegen das NS-System gek\u00e4mpft, andere organisiert, sie halfen KZ-H\u00e4ftlingen und Verfolgten bei der Flucht, verbreiteten illegal Nachrichten, \u00fcbten Sabotage in Fabriken, lebten im Wald als Partisaninnen. Viele schafften es, der Folter durch die Gestapo zu widerstehen und in den Gef\u00e4ngnissen ihren Mut aufrechtzuhalten.<\/p>\n<p>Vielen Frauen wurde nach ihrer R\u00fcckkehr aus den Konzentrationslagern und Gef\u00e4ngnissen nicht geglaubt, auch nach Kriegsende und Befreiung erlebten sie politische Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung.<\/p>\n<p>Der erstmals im Jahr 1985 erschienene Band wurde neu gestaltet und editiert sowie mit einem aktuellen Vorwort versehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Ein ungemein wichtiges, l\u00e4ngst schon \u00fcberf\u00e4lliges Buch \u00fcber weibliche Menschen, die unseren ganzen nationalen und patriotischen Stolz ausmachen m\u00fcssen.\u201c <em>Elfriede Jelinek zur Erstausgabe<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Herausgeberinnen:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Elisabeth Holzinger<\/em><\/strong>, Studium der Politikwissenschaft, Autorin, Filmemacherin<\/p>\n<p><strong><em>Lotte Podgornik<\/em><\/strong>, Studium der Geschichte und Germanistik, Publizistin und Lehrende f\u00fcr Deutsch als Fremdsprache<\/p>\n<p><strong><em>Lisbeth N. Trallori<\/em><\/strong>, Feministische Soziologin und Politikwissenschafterin, Lehre und Forschung an \u00f6sterreichischen Universit\u00e4ten, Autorin und Publizistin<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>+++Wegen Krankheit abgesagt +++<br \/>\n11.12.2025<\/em> Dr.in Margarete Maurer, Hg.<\/strong> <strong>&#8222;Rosa Luxemburg.<\/strong> <strong>Von der Ikone zur Person&#8220;<\/strong>.\u00a0 Neben Texten von Rosa Luxemburg selbst sind in diesem Band Beitr\u00e4ge von \u00fcber 10 AutorInnen versammelt.<\/p>\n<p>Rosa L. wurde zur Ikone der internationalen ArbeiterInnenbewegung. Welche Bedeutung hat dabei ihre j\u00fcdische Herkunft aus Polen? Und welcher <strong>Mensch <\/strong>steckt hinter der Ikone? Von unterschiedlichen fachlichen Hintergr\u00fcnden her n\u00e4hern sich die AutorInnen in diesem Band <strong>der Person <\/strong>Rosa Luxemburg an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Margarete Maurer<\/em><\/strong><em>, geboren in Linz\/Donau, Doppelstudium der Philosophie (bei Ernst Bloch und Helmut Fahrenbach) und Biochemie\/Mikrobiologie (bei Hans Z\u00e4hner). Mehr als 40j\u00e4hrige Lehrt\u00e4tigkeit inklusive Gastprofessuren an zahlreichen Universit\u00e4ten des In- und Auslandes.<\/em><\/p>\n<p><em>1990 Gr\u00fcndung und seither Leitung des au\u00dferuniversit\u00e4ren interdisziplin\u00e4ren Forschungsinstituts Rosa Luxemburg-Institut (RLI), siehe http:\/\/frauen.at. Im zugeh\u00f6rigen RLI-Verlag u. a. erschienen: Rosa Luxemburg: \u201eIch bin ein Land der unbeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten\u201c 1999; Natur als Politikum (zus. mit O. H\u00f6ll) 2003<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freitag: 19.12. 2025, 15-17 Uhr im Parlament \u2013 Palais Epstein\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>4.Weltfrauenkonferenz in Peking 1995.<\/strong><\/p>\n<p><strong>30 Jahre danach &#8211; Was ist geblieben:\u00a0 Erfahrungen und Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dr.in Gertrude Eigelsreiter-Jashari<\/strong>, Universit\u00e4ts-Lektorin, Soziologin, Sozial- und Kulturanthropologin, Akademische Referentin f\u00fcr feministische Bildung und Politik, Institution: Zentrum f\u00fcr Migrationsforschung, St. P\u00f6lten.<br \/>\nTeilnehmerin der offiziellen \u00f6sterreichischen Regierungsdelegation bei der 4. Weltfrauenkonferenz.<\/p>\n<p><strong>Petra Bayr, <\/strong>\u00a0Nationalratsabgeordnete aus Wien\u00a0und Bereichssprecherin f\u00fcr Au\u00dfen- und globale Nachhaltigkeitspolitik<strong>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit den SP\u00d6-Bundesfrauen und Bundesministerin f\u00fcr Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva Maria Holzleitner<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ort: ega \u2013 Frauen im Zentrum, Windm\u00fchlgasse 26, 1060 Wien Wann: jeweils am Donnerstag um 18 Uhr &nbsp; 25.9. 2025 \u00a0&#8222;Tr\u00fcmmer und Tr\u00e4ume. 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